Der Musiker und die Musik

Jürgen Morgenstern-Feise. © Dorit Schulze

Ja, es gibt sie in unserer Performance, die Musik von George Bizet aus der Oper Carmen, in Andeutungen und Verfremdungen.

Ja, es gibt auch spanische Folklore, Flamenco, Saeta, ebenfalls angedeutet und verfremdet, die Gitarre ersetzt durch eine Ukulele.

Stäbe spielen eine Rolle, ihre hölzernen Klänge gehen durch Mark und Bein(e), entgrenzen.

„Improvisation ist die Feier des Jetzt“ (P.N. Wilson), mein Lebensmotto, nicht nur musikalisch, durch die Beschäftigung mit Carmen noch einmal verstärkt. Und neu: Die Entdeckung der Unverfügbarkeit als innere Haltung allem gegenüber. „Nicht das Verfügen über Dinge (und Lebewesen, jm-f), sondern das in Resonanz Treten mit ihnen, sie durch eigenes Vermögen (…) zu einer Antwort zu bringen und auf diese Antwort wieder einzugehen, ist der Grundmodus menschlichen Daseins.“ (Hartmut Rosa: Unverfügbarkeit) Hat Carmen hier mitgeschrieben?

jm-f

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