Erfahrungen mit Carmen

Mónica García Vicente

„Ich will über Carmen sprechen. Als Spanierin und Tänzerin werde ich selbst immer wieder mit den Carmen-Klischees in Verbindung gebracht, manchmal sogar identifiziert: Femme Fatale, Flamenco, Stierkampf. Ich will mich mit den Klischees und Mythen, die der Kunstfigur Carmen bis heute anhaften, künstlerisch auseinandersetzen. Dabei geht es mir nicht darum, eine neue Version der Carmen-Geschichte zu erzählen. Im Gegenteil. Ich möchte mich möglichst weit vom Mythos entfernen, um eine Frau sichtbar werden zu lassen, die von Fantasien und Vorurteilen über ihre Person bedrängt wird und gegen diese Zuschreibungen rebelliert. In Hablando de Carmen entwickelt Carmen eine eigene vielstimmige und vielgestaltige Sprache. Eine Sprache in Gesten, Klängen und Worten. Tanz, Musik und Text sind eigenständige Elemente der Choreographie. Sie treten auf der Bühne miteinander in einen Dialog, an dem sich auch der einzelne Mensch im Publikum durch seine Gefühle, Gedanken und individuellen Deutungen beteiligen soll. Mit Hablando de Carmen möchte ich einen Raum eröf fnen für eine Reflexion über existentielle Menschheitsthemen, über Liebe und Sexualität, Leben und Tod und über die Freiheit.“ (Mónica García Vicente)

#hablandodecarmen #tanzklangtext #carmen

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